15. November 2006 11:51

Studie: Bald mehr ip-basierte Telefonielösungen als klassische TK-Anlagen

Marktuntersuchung von Arthur D. Little prognostiziert Siegeszug von IP-basierten Telefonielösungen und Rückgang klassischer Telefonnebenstellenanlagen / Studie benennt Probleme auf dem Weg zu Voice over IP / Clarity CEO Christoph Pfeiffer warnt vor hohem Aufwand und mangelnder Kompatibilität von VoIP mit vorhandener Infrastruktur / Clarity Communication Center erleichtert schrittweise Einführung von Voice Over IP

Klassische Telefonnebenstellenanlagen geraten immer mehr ins Hintertreffen und werden schon in naher Zukunft durch ip-basierte Telefonielösungen abgelöst. Zu diesem und anderen Ergebnissen kommt die neue Marktstudie „The Battle for the Business Customer – Impact of IP PBX, IP Centrex and Mobile PBX“ der Unternehmensberatungsgesellschaft Arthur D. Little. Für die Untersuchung wurden über 100 Interviews mit Branchen-Experten, unter anderem von Telekommunikationsunternehmen und Equipment-Herstellern, aus 34 Ländern geführt.

Verantwortlich für den Trend sind, laut Studie, die hohe Flexibilität von ip-basierten Lösungen sowie die niedrigen Betriebskosten. Allerdings gibt es zahlreiche Hindernisse auf dem Weg zu Voice over IP, die in der Studie skizziert werden. 

 

„Aufgrund der hohen Kosten und des Aufwands ist ein rascher Wechsel für viele Firmen zu Voice over IP gar nicht möglich“, beschreibt Christoph Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der Clarity AG, eine der zentralen Hürden. Überdies hat die klassische Telefonie nach wie vor ihren Stellenwert, bietet sie doch in den nächsten Jahren auch weiterhin eine bewährte und qualitativ hochwertige Telefonieplattform.
Viele Unternehmen werden daher nur schrittweise Voice over IP einführen. Das setzt aber voraus, dass das TK-System verschiedene Telefoniestandards beherrscht, wie zum Beispiel das Clarity Communication Center. Diese Plattform ist softwarebasiert und arbeitet mit der vorhandenen Telefonieinfrastruktur, ob analoge Endgeräte, ISDN und auch Voice over IP, problemlos zusammen. Alle Standards können beliebig miteinander kombiniert werden und damit ist eine weiche Migration zu Voice over IP ohne Probleme möglich. „Somit profitieren die Unternehmen von den Vorteilen der neuen Technologie, während gleichzeitig die vorhandene Infrastruktur produktiv genutzt wird“, erläutert Christoph Pfeiffer.


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