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08. December 2003 13:57
PDAs können für Unternehmen teuer werdenTaschencomputer (PDAs) erhöhen die Produktivität der Beschäftigten, verursachen für Unternehmen jedoch deutlich höhere Kosten als die Kombination von Mobiltelefon und Sprachportal. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Clarity AG, die die Total Cost of Ownership (TCO) von PDAs und Sprachportalen im betrieblichen Einsatz vergleicht.
Clarity, Anbieter von natürlichsprachigen Dialogsystemen, weist darauf hin, dass ein mit PDAs vergleichbarer Produktivitätszuwachs auch durch Sprachanwendungen erreicht werden könne. Mit dem so genannten Clarity Organizer können Nutzer unterwegs auf E-Mails, Termine, Kontakte und Datenbanken über einen natürlichsprachigen Dialog zugreifen. Dazu reiche ein einfaches Telefon, betont Clarity. So erübrigten sich die erheblichen Kosten für den Unterhalt von PDAs.
Die Marktforscher der Gantry Group beispielsweise beziffern die TCO für einen PDA auf rund 450 bis 780 Euro im Jahr. Darin sind Anschaffung, Wartung und Schulung sowie Verbindungsgebühren enthalten. Die angenommene Lebensdauer beträgt dabei zweieinhalb Jahre. Marktforscher der Gartner Group setzen die TCO sogar noch höher an bei 3000 bis 4000 Euro pro Jahr. Tendenz: steigend. Denn je mehr Funktionen moderne PDAs böten, so der Tenor der Gartner-Studie, desto teurer werde die Administration.
Laut einer Return-on-Investment-Berechnung der Clarity AG macht sich die Investition in ein Sprachportal innerhalb von sechs Monaten bezahlt, wenn nur 20 PDAs in einem Unternehmen durch eine Sprachanwendungen ersetzt würden. Bei 40 PDAs halbiert sich die Amortisationsfrist auf drei Monate. Nach Angaben von Clarity wurde für diese Rechnung der konservative Wert von 450 Euro pro Gerät und Jahr angesetzt.
Weiteres Argument ist neben der TCO-Berechnung der steigende Aufwand für den Datenabgleich zwischen den Hauptrechnern in der Firmenzentrale und den Taschencomputern in den Händen der Beschäftigten. Beim Einsatz eines Sprachportals entfalle dieser Kostenblock, weil der Mitarbeiter direkt auf die Firmenserver zugreife, so dass es nur noch eine zentrale Datenhaltung gebe. |
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