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07. January 2004 11:00
Klaus Birkenbihl im Beirat der Clarity AGKlaus Birkenbihl, eine der Schlüsselfiguren der Internet-Entwicklung in Deutschland, ist in den Beirat der Clarity AG eingetreten. Der Chef im deutsch-österreichischen Büro des World Wide Web Consortiums (W3C) und Vorstand der deutschen Sektion der Internet Society (ISOC) berät Clarity bei der Nutzung offener Standards für Sprachdialogsysteme.
Die Clarity AG gilt als einer der führenden Entwickler und Anbieter von Sprachdialogsoftware in Europa. Die Software ermöglicht es, mit einem Computer (fast) wie mit einem Menschen zu reden. Voice Commerce der Einsatz von Sprachdialogsystemen für Mehrwertdienste per Telefon und Internet gilt als Milliardenmarkt der nahen Zukunft.
Diplom-Mathematiker Klaus Birkenbihl, 1948 in Koblenz geboren, ist seit langen Jahren in der Computer-, Software und Internet-Forschung engagiert. 1970 trat er in die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) in Sankt Augustin ein und beschäftigte sich mit Software-Technologien. 1975 avancierte er zum Leiter der Anwendungsgruppe im Rechenzentrum der GMD in Bonn, fünf Jahre später übernahm er die Verantwortung für das gesamte Datenzentrum. Später war er Leiter für Netzwerk-Engineering bei der GMD und stellv. Direktor des Instituts für Medienkommunikation (IMK). Heute ist das Urgestein der deutschen Internetgeschichte Leiter des Kompetenzzentrums Networks and Society am IMK der Fraunhofer Gesellschaft (FhG). Im Laufe seiner Karriere legte Klaus Birkenbihl Wert darauf, sein Know-how immer wieder an die nachwachsende Generation weiterzugeben, unter anderem über Lehraufträge an der Universität Köln und der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Der neue Clarity-Beirat hat an zahlreichen Forschungsinstitutionen an entscheidender Stelle mitgewirkt. 1983 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des European Academic Research Network (EARN), ein Jahr später wurde er Mitglied im Betriebsausschuss des Deutschen Forschungsnetzes (DFN). 1987 avancierte er zum stellv. Direktor bei EARN in Deutschland. 1989 wurde Klaus Birkenbihl ins Steering Committee des European Academic Supercomputer Initiative Network (EASInet) berufen, einer Partnerschaft von IBM mit 18 Forschungszentren in neun europäischen Ländern. 1993 war er Mitglied im Koordinationsausschuss des europäischen Internet-Backbone EBONE, 1997 berief das Deutsche Institut für Normen (DIN) Birkenbihl in die Kommission Informationsgesellschaft, der er bis 2001 angehörte. Heute ist er Mitglied im Advisory Board des W3C. |
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