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10. February 2004 11:00
Feuerwehren wählen Clarity-SprachsystemeClarity-Sprachsysteme gewinnen bei Rettungs- und Sicherheitsdiensten rapide an Bedeutung. Aktuell haben sich die Feuerwehren in Pforzheim und Mönchengladbach für die Clarity AG als Partner für Sprachsysteme entschieden.
Die Clarity-Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass sie den gesamten Notruf-Sprachverkehr aufzeichnet und eine vollständige Sprachdokumentation erstellt. Im Unterschied zu herkömmlichen starren Sprachaufzeichnungsgeräten handelt es sich bei dem Clarity-System um eine softwaregesteuerte Logging- und Kommunikationsanlage auf PC-Basis, die den Rettungs- und Sicherheitsdiensten ein bislang kaum gekanntes Maß an Flexibilität einräumt. Darüber hinaus lassen sich mit der Anlage Nummern auf Knopfdruck umleiten und Telefonketten bilden. Informations- und Servicenummern ohne Notruffunktion können mit einem Sprachdialogsystem versehen werden, das gängige Fragen ohne menschlichen Einsatz selbstständig beantwortet. Die damit verbundenen Einsparungen im Auskunftsbereich entlasten die Budgets und schaffen finanzielle Freiräume für andere Aktivitäten und Anschaffungen.
Die Umstellung von starren Sprachsystemen auf softwaregesteuerte Sprachsysteme auf PC-Basis ist für Rettungs- und Sicherheitsdienste vergleichbar mit dem Wechsel von der analogen auf die digitale Funktechnik, sagt Christoph Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der Clarity AG. Im Unterschied zur langatmigen Diskussion um die richtige Funknorm ist die Standardisierung bei Sprachsystemen längst abgeschlossen und VoiceXML ist als weltweit und auch in Deutschland anerkannter Standard verabschiedet. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Rettungs- und Sicherheitsdienste zur Einführung moderner Sprachsysteme, bestätigt Klaus Birkenbihl, Chef im deutsch-österreichischen Büro des World Wide Web Consortium (W3C), das für die Standardisierung von VoiceXML verantwortlich zeichnet. |
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