27. November 2001 10:54

Clarity Gruppe auf Wachstumskurs

Bad Homburg , 27. November 2001

Die Clarity Firmengruppe um den Bad Homburger Unternehmer Christoph Pfeiffer, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Clarity AG, segelt - dem rezessivem Umfeld zum Trotz - auf Wachstumskurs. Rund ein Jahr nach der Firmengründung kann der Spezialist für Sprachdialogsysteme bereits einen positiven Cashflow verbuchen, teilte Clarity heute in Bad Homburg mit. Die Gruppe beschäftigt mittlerweile rund 40 Mitarbeiter. Clarity ist nach Pfeiffers Angaben an fast allen wichtigen Sprachdialog-Großprojekten in Deutschland beteiligt.

Neben der Bad Homburger Aktiengesellschaft existiert mittlerweile eine Reihe von Clarity-Firmen in der Rechtsform der GmbH für Dienstleistungs- und Vertriebsaufgaben; dazu gehören die Clarity Communications GmbH in München und die Clarity Services GmbH in Bonn. Für Anfang 2002 ist zum Beispiel der Start einer weiteren Tochtergesellschaft in Stuttgart geplant. Für das kommende Jahr erwartet Christoph Pfeiffer deutlich über zehn Mio. Mark Umsatz und ein positives Ergebnis. Der Break-Even-Punkt wurde bereits in diesem Herbst überschritten, so Pfeiffer.

Das Wachstum resultiert aus zahlreichen Großprojekten zur Einrichtung von Sprachdialogsystemen in Verbindung mit Contentmanagement-Systemen. Die von Clarity errichtete Sprachdialogplattform kann mehrere tausend Telefonleitungen gleichzeitig bedienen und besitzt somit potenziell die Kapazität zur Verarbeitung von mehr als einer Milliarde Telefongesprächen pro Jahr. Unternehmen setzen Dialogsysteme in Sprachportalen ein, um weitgehend automatisierbare Telefonate für Auskunfts-, Reservierungs-, Buchungs- und Informationsdienste durch Computer abwickeln zu lassen.

Bei einem natürlichsprachlichen System, wie Clarity es anbietet, redet der Anrufer mit dem Computer in normaler Umgangssprache, ähnlich wie mit dem Mitarbeiter eines Call-Centers. Gegenüber dem Call-Center ist der Sprachcomputerbetrieb für das Unternehmen um rund 90 Prozent kostengünstiger. Weitere Vorteile der automatisierten Abwicklung sind die stets gleich bleibende Servicequalität und die kontinuierlich hohe Kapazität rund um die Uhr. Zwei Drittel aller Verbraucher, die sich einmal an ein Sprachdialogsystem gewöhnt haben, ziehen dieses dem Gespräch mit einem Call-Center-Agenten vor, haben Untersuchungen ergeben. Die Beratungsgesellschaft Forrester Research prognostiziert dem Markt der Sprachportale ein Volumen von rund 450 Mrd. Euro bis zum Jahr 2003.


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