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10. May 2005 12:10
Vorhang auf für Voice Response Management (VRM)Die Stuttgarter Kommunikationsagentur 21Torr und der Softwarehersteller Clarity, Bad Homburg, wollen VRM auf die Sprünge helfen.![]() Mit einer gemeinsamen Initiative wollen die beiden Unternehmen den Erfolg von Marketing- und Vertriebskampagnen durch den Einsatz von Sprachcomputersystemen erhöhen.
"Der Verbraucher sieht im Fernsehen, einem Direktmailing oder einem Citylight Poster ein interessantes Angebot – ein Produkt, eine Aktion, ein Gewinnspiel –, ruft an und wird sofort mit einem Sprachcomputer verbunden, der ihn weiter begleitet. Dabei handelt es sich typischerweise um Standardgesprächssituationen, für die ein Call-Center oder gar der eigene Vertrieb zu teuer ist oder damit aufgrund der Menge an Anfragen schlichtweg überlastet wäre. Genau in diesen Fällen stellen Sprachdialogsysteme eine vitale Alternative dar", bringt 21Torr-Geschäftsführer Martin Cserba das Konzept auf den Punkt. "Heutige Sprachdialogsysteme verstehen selbst Anrufer mit starkem Dialekt, erfassen die Gesprächssituation und stellen für viele Situationen einen vollwertigen Telefonpartner dar", ergänzt Christoph Pfeiffer, Vorstand der Clarity AG und Vorsitzender des europäischen Fachverbandes für Voice Commerce, Voice Application Standard Committee (VASCom).
"Viele Kampagnen perfektionieren die Outbound-Maßnahmen von klassischen Dialog- oder Direktmarketingkampagnen, zeichnen sich aber durch Ineffizienz bei der Bearbeitung der Response aus. Telefonische Anfragen lassen einen in Warteschleifen hängen, E-Mail- und Webanfragen werden nicht zügig beantwortet. Mit Voice Response Management wird der besonders wichtige Telefonkanal zum Kunden optimiert, weil Sprachdialogsysteme die Standardanfragen sofort beantworten und dadurch die Marketingabteilung, den eigenen Vertrieb und das Call-Center entlasten", erläutert Martin Cserba die Bedeutung der Sprachdialogsysteme im Responsemix.
Zudem ergeben sich durch den Einsatz der Sprachcomputersysteme erhebliche Kostenvorteile: Die automatische Dialogführung kostet nicht einmal ein Zehntel der mit einem Call-Center verbundenen Personalkosten, so dass der Telefonanruf als Responsemöglichkeit in viel mehr Fällen und viel freizügiger angeboten werden kann, ohne dass eine Kostenexplosion zu befürchten ist. Dadurch lassen sich zahlreiche Kampagnen mit einer Call-in-Komponente versehen, die ohne Voice Response Management wirtschaftlich gar nicht darstellbar sind.
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